„Von
Ribbeck aus ins Havelland“
heißt
der Film, den die „Havelland-Filmproduktion“
jüngst auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt
hat. Mit ihm hat die Region künftig eine Möglichkeit
mehr, sich als Kulturkreis zu präsentieren.
Dabei
natürlich auch der Kunsthof.
Dieter
Moor traf… Melodie Ebner-Joerges
Dieter
Moor griff im Kunsthof Bahnitz zum Pinsel
"In Bahnitz an der Havel trtfft
Dieter Moor die Künstlerin Melodie Ebner-Joerges.
Seit knapp zehn Jahren bietet die Amerikanerin in der
ehemaligen Dorfgaststätte Mal- und Kreativkurse
an - und auch Dieter Moor greift zum Pinsel"
Bauer sucht Kultur (3. Folge 2010) - Erstausstrahlung:
rbb Mi 29.09.10 21:00 h, Widerholungen

v.l.n.r.:
Dieter Moor, Friedrich Bading (Dorfchronist), Melodie
Ebner-Joerges, Frank Jakob
Foto Kunsthof
„Refugien
im Osten“
siehe
auch hier
von Elke Börner; Hochwertiger Bildband zum Thema
Wohnen und Leben, 200 Seiten, über 1000 farbige
Abbildungen, Hardcover, mit einem Kapitel über
den Kunsthof Bahnitz
Der
nunmehr dritte Bildband in Folge für jene, die
neue Ideen fürs zwanglose und stilvolle Ambiente
suchen oder auch für Reiselustige, die das eine
oder andere Ziel gern selbst ansteuern möchten.
Vorgestellt werden Wohn- und Lebensideen der porträtierten
Eigentümer, die der Autorin Einblicke in die eigenen
Arbeits- und Wohnräume gestattet haben. Berichtet
wird über interessante Nutzungsideen von individuell
eingerichteten Künstlerhäusern, imposanten
Schlössern, romantischen Rittergütern, urigen
Bauernhöfen und eleganten Stadtvillen aus Sachsen,
Thüringen, Berlin und Brandenburg. Dazu gibt es
interessante Tipps zu Interieur, Kunst und Kunsthandwerk.
- ISBN: 978-3-00-032493-2
Erhältlich
beim Verlag
Das
Havelland und der Kunsthof Bahnitz in der LandLust
Lesen
Sie mehr in der LandLust
...
Textauszug aus LandLust, Ausgabe Mai/Juni 2010:

Malen
mit Melodie
Tagesspiegel Berlin;
von Claus-Dieter Steyer
,2708
Radeln
an der Havel
Im Brandenburgischen:
Am gemütlichen Fluss Kunst und andere Köstlichkeiten
entdecken
ULRIKE WIEBRECHT / Neue Westfälische Zeitung
Die
Havel ist ein gemütlicher Fluss. Wer an ihren Ufern
entlangradelt, sollte sich Zeit lassen und zwischendurch
in Museen, Dorfkirchen oder den Optikpark in Rathenow
hereinschauen.
Wasser,
wohin man sieht. Ist das der Große oder der Kleine
Zernsee? Oder vielleicht schon der Göttinsee? Die
Orientierung beim Radfahren fällt schwer. Denn anders
als andere Flüsse fließt die Havel nicht zielstrebig
in eine Richtung. Sie lässt es gemütlich angehen
und nimmt sich in ihrem Verlauf die Freiheit, immer wieder
in die Breite zu gehen. "Die Havel ist ein aparter
Fluss", schrieb schon Theodor Fontane. "Das
Blau ihres Wassers und ihre zahllosen Buchten (sie ist
tatsächlich eine Aneinanderreihung von Seen) machen
sie in ihrer Art zu einem Unikum. Das Stückchen Erde,
das sie umspannt, ist die Stätte der ältesten
Kulturen in diesen Landen."
Tatsächlich
ist das Wasser nicht nur schön anzusehen, an seinen
Ufern reihen sich auch prächtige Schlösser,
stolze Kirchen und einzigartige Landschaftsgärten
aneinander. Was lag also näher, als hier einen Radweg
anzulegen? Im vergangenen Jahr fertiggestellt und am zweiten
Maiwochenende offiziell eingeweiht, führt der Havelradweg
nun von der Mecklenburgischen Seenplatte, wo der Fluss
entspringt, bis nach Havelberg, wo er in die Elbe mündet.
388 Kilometer ist er lang, aber viel zu schade, um an
ihm Kilometer "herunterzureißen". Wer
nur begrenzt Zeit hat, sollte sich deshalb beschränken.
Zum Beispiel auf das Havelland, wo sich der Fluss als
Kette von unzähligen Seen von Berlin über Potsdam
bis zur Stadt Rathenow schlängelt.
...
Kuchen
von stilvollem Porzellan
Tief beeindruckt treten wir wieder in die Pedalen. Ganz
einsam wird es jetzt. Nur Vogelgezwitscher begleitet uns,
ab und zu ziehen Graugänse oder ein Seeadler vorüber.
Wir passieren stille Dörfer, kleine Feldsteinkirchen
und Bauernhöfe, zwischendurch lassen wir uns von
einem Fährmann nach Ketzin hinüberfahren, um
in einem Fischrestaurant am Wasser frischen Zander zu
essen. In Bahnitz gibt es dann später Kaffee und
Kuchen von stilvollem Porzellan.
Gastgeberin
ist Melodie Ebner-Joerges, eine englisch-amerikanische
Malerin, die hier seit einigen Jahren einen Kunsthof betreibt.
Aus einer unscheinbaren LPG-Gaststätte hat sie zusammen
mit ihrem Mann eine liebenswerte Pension mit individuell
eingerichteten Zimmern und wunderschönem Garten gemacht,
in der sie auch regelmäßig Malkurse veranstaltet.
"Jeder kann malen", ist sie überzeugt und
zeigt uns zum Beweis das eine oder andere Bild von Schülern.
Aber das Licht, die Landschaft und die Ruhe im Havelland
scheinen sich ebenfalls inspirierend auszuwirken. Wie
sonst lässt es sich erklären, dass in dem 170-Seelen-Dorf
bereits zehn Künstler ansässig sind?
Kleine
Fluchten aus dem Alltag